AktuellesPresse - HNA vom 16.05.2006 Die Magie der Zahl 50 KASSEL. Was haben Rembrandt, Brecht, Haydn, Schostakowitsch, Freud, Heine, Mozart, Shaw und Schumann gemein? Sie sind geboren oder gestorben vor einer Anzahl von Jahren, die von heute zurückgerechnet durch 50 teilbar ist. Bernhard Lang wählte für seinen musikalischen Salon vier Namen aus, um sich mit ihnen zu beschäftigen. Der Förderverein Louis Spohr Stiftung hatte wieder geladen ins Schloss-Hotel, aber es kamen weniger Hörer als zuvor. Die nicht Gekommenen verpassten 90 Minuten, in denen Lang souverän und unterhaltend die Fäden in der Hand hielt, Jochem Wolff und Karl Gabriel von Karais kompetent referierten sowie Stefan Adam (Bariton vom Staatstheater Kassel) und Klemens Althapp (Klavier) musikalische Leckerbissen servierten. Schlaglichtartig betrachtet wurden die Lebensläufe von Wolfgang Amadeus Mozart (1756 geboren), Robert Schumann, Heinrich Heine (beide 1856 gestorben) und Dmitri Schostakowitsch (1906 geboren). Klemens Althapp brillierte mit den Fantasiestücken op. 12 von Robert Schumann sowie sieben Préludes aus op. 34 von Schostakowitsch. Stefan Adam überzeugte mit der nuancierten Gestaltung von fünf Heine-Liedern von Schumann und Brahms, am Flügel begleitet von Bernhard Lang. |